Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/karlsleben

Gratis bloggen bei
myblog.de





Über

Moin. Ich bin der Karl aus dem hohen Norden mit Zweitwohnrecht in der Hauptstadt. Habe mich früher bis zu meinem Unfall durch die Bäckereien der Welt geschindert. Nach kurzem Krankenhausaufenthalt habe ich als weltweit erster einbeiniger Steptänzer für Furore gesorgt. Neben Reisen zu meinen auf drei Kontinenten verstreuten Freunde betrachte ich das Leben und gebe ungefragt meinen Senf dazu. Begebe dich in meine Welt voller Trauer, Unverständnis und Bierdeckeln, die darauf warten, bezahlt zu werden. Und wenn du schon ein Kommentar abgeben musst, dann bitte keinen bösen. Ich bin labil.

Ach ja, wenn du mein Foto  vermisst: Das ist noch beim Friseur. Viel Spass...

Alter: 44
aus: 10961 Berlin
 



Werbung



Blog

Yuppieparty

Eine gute Freundin lud mich auf eine Party ein. Sagte: Zieh dir was Ordentliches an, kommen auch Reiche und Schöne, paar Yuppies.

Ich also meine Stoffhose aufgebügelt, rein ins weiße Hemd und `ne Krawatte um, die wahrscheinlich schon seit 20 Jahren out ist. Oder schon wieder in. Keine Idee.

Eins ist sicher: Auf dieser Party gab es keine Yuppies, eher deren Eltern. Und dass Schönheit vergänglich ist, sah ich auf den ersten Blick. Bröckelnde Fassaden überall. Und je älter die „Mädels“, desto tiefer der Ausschnitt, desto funkelnder das Geschmeide.

Kerle vom Typ Hartgeldlude (oder Ex-DJ vom Ball der einsamen Herzen) mit Pudelfrisur und Goldkettchen um Hals und Handgelenk.

Und alle schienen unter dem Solarium zu schlafen. Wo war ich hingeraten? Ein Schaudern nahm von mir Besitz, meine Nackenhaare stellten sich auf  -  immerhin war das Bier kühl und frisch. Unter diesen Cocktail- und Schampusschlürfern war ich der einzige Biergenießer.

Auch wurden kleine Spiegel mit Backpulver oder sowas rumgereicht. Keine Ahnung was die damit machten.

Nach dem zweiten Bier war ich weg. Nicht meine Party. Meine gute Freundin hat sich bis heute nicht gemeldet. Ich muss dieses Erlebnis auch erst mal sacken lassen.

Die nächste Party findet in X-berg statt. Bei meinen Leuten. Das ist meine Party. Da fühle ich mich wohl. Bei den Leuten bin ich zuhause.

 

19.9.09 13:27


Werbung


X-berg Paady

So `ne Party macht sich ja nicht alleine.  Obwohl ich gerade aus dem Flieger aus Richtung downunder gekrochen kam, musste auch ich mit ran an die Vorbereitungen. Meine Freunde meinten, ich hab` mich auf dem Flug lange genug ausgeruht und den Jetlag kann man auch wegtrinken. Na toll! Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.

Wir also pünktlich, nach meiner Ankunft gegen Mittag, ran an die Vorbereitungen zur Paady. Der erste Weg führte uns zu Feinkost Albrecht wegen der Aufnahme der festen Nahrung. Ansonsten immer ein Hort verschiedenster leckerer Suppen, an diesem besagten Tag aber nur mit reichlich Ochsenschwanzsuppe ausgestattet. Da wir keine Lust (und Durst) hatten, noch wo andres hinzufahren, nahmen wir also die.  Wat soll`s! Die benötigte Menge davon in den Einkaufswagen, dazu Paprika, Zwiebeln und Scharfmachersauce.  Stangenbrot für die Schnittchen und die üblichen Belagsvarianten komplettierten den Einkauf. Danach zum Bierverkäufer unseres Vertrauens, um reichlich viele Kästen des kühlen, blonden Nasses zu bunkern.  Eine Kiste extrakühl für die Arbeitszeit dazu. Wat mutt, dat mutt!

Die folgenden 3 Stunden vergingen dank der kühlen Geschmacksproben wie im Fluge. Die Suppe schmeckte zwar von Bier zu Bier besser, aber der richtige Brüller wurde nicht draus. Also ein richtiges Volltrunkenenessen. Das haben wir natürlich vor der Paady getestet. Neben dem Bier schmeckten auch die Schnittchen schon.

Tja, mehr war eigentlich nicht! 

 

29.8.09 15:39


Shopping

Bist du schon mal mit einer Frau einkaufen gegangen. Vielleicht weil du was von Frau wolltest und deshalb den Frauenversteher gespielt hast. War ein Fehler, oder?

Hab` ich auch schon getan.      Was tun wir nicht alles…

Nach unendlichen 10 Min. (oder waren es 100?) in der Abteilung Frauenoberbekleidung bei den luftigen Sommerkleidern passierte mir der finale Lapsus. Nach gefühlten 100.000 Kleidern hob sie ein oranges Kleid hoch und stellte die unheilvolle Frage: „Wie gefällt dir dieses?“ Nach meiner Antwort war das Thema „baldige Liason“ beendet: „ Ehrlich? Oder nett?“

Alter, mach das nie! Niemals! Und schon gar nicht in einer von Frauen dominierten Kaufhausetage.

Fliegende Kleiderbügel waren noch die angenehmsten Dinge die mich verfolgten. Ohne Scheiß!

Bei den nächsten Frauen habe ich irgendwelche Ausreden gebraucht, die sie mir mit Sicherheit  nicht geglaubt haben. Sie wussten einfach, dass ich ein Geschädigter bin.

Und wenn mal wieder ein paar heiße Unterklamotten für sie fällig sind, kauf ich die.

Lieber `nen Hunni ausgeben (Naja, ist ja gut angelegt. Lechz..), als noch mal `nen Spießrutenlauf wegen einer falschen Antwort riskieren. Is` doch so…

 

23.8.09 10:56


Bier

Ich trinke Bier. Gerne! Aber nicht so`n gepanschtes Zeug  mit Fruchtsaft oder was auch immer die Brauer da reinschmeissen. Und alkoholfreies auch nicht. Das ist Leberverarsche. Ich trinke so 2-3 Bierchen täglich. Und zwar deswegen, weil ich vermeiden möchte, dass meine Nieren und die Leber auch noch schrumpfen, nachdem mein Hirn diesen Weg schon eingeschlagen hat. Muss ja schliesslich auf meine Gesundheit achten.  Obwohl ich medizinisch betrachtet  schon Alki bin, trinke ich aber eigentlich nur, weil eine andere Krankheit mich dazu zwingt.

Laktoseintoleranz! Unter anderem auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt. Immerhin ca.7% aller Europäer leiden(Naja!) darunter. Einer der Auswirkungen: chronischer Alkoholgenuss(-missbrauch hört sich so negativ an). In Deutschland trinken schlappe 17% Bier, davon ca. 15% Männer. Die meisten  trinken diese Götterpisse(Zitat eines Freundes aus Sydney) wohl, weil Bier einfach (und auch mehrfach) lecker ist. Aber einige können nicht anders. Eine echte Männerkrankheit, diese Laktoseintoleranz.

Wenn du also jemanden triffst, der sich `n paar Bierchen über`s Zäpfchen gekippt hat, verurteile ihn nicht. Vielleicht hat er diese unheimliche Krankheit. Gebe ihm einfach ein Bier aus und wünsche weiterhin gute Gesundheit.

Also nicht viel Schnacken, Kopf in Nacken. Prost…

 

18.8.09 11:46


Raser

Einer schwedischen Studie der Universität Umea zufolge verringert sich die Staugefahr, je mehr chaotische und rücksichtslose Autofahrer die Strassen bevölkern. Am seltensten kommt es zu einem Stau, wenn der Anteil der Regelbrecher bei mindestens 40 % liegt. (Quelle: MOPO HH)

Ich weiss ja nicht wie du das siehst, aber ich glaube nicht, dass wir das in Deutschland auch hinkriegen. Vielleicht laden wir uns ja mal ein paar Schweden ein und die zeigen uns wie das geht. Hat bei Möbeln ja auch geklappt.

Möglicherweise ist die Studie ja auch aus dem Jahre 1967. In diesem Jahr, genauer am 3. September, wurde der Verkehr von Links- auf Rechtsverkehr umgestellt. Ob es deswegen Staus gab, ist mir nicht bekannt…

16.8.09 16:02


Billard

War mal wieder mit meinen alten Kumpels Hub Wiemannski und Fiete No-name-ski (will so geschrieben werden. Weiss auch nicht warum) auf „UMDIEHÄUSERTOUR“. Wie immer in dem gleichen stereotypen Kreis aus kühlem, frischem Bier von der Küste, Pizzen und natürlich mit grandiosem Dilettanten-Billard.

Ja, wir leben in einer harten Männerwelt. Bei uns halten es nur die selbstbewusstesten Frauen aus. Aber die waren diesmal nicht dabei.

Zurück zum Abend. Nach dem Begrüssungsritual (erstes Bier auf Ex), den üblichen Floskeln (Wie geht`s? Was macht die Liebe? Und ähnlichem Gedöns&hellip, kam ein nettes Gespräch auf, was mit fröhlichem Zuprosten und Zotten vom Nebentisch begleitet wurde.

So marschierten wir erst von Kneipe zu Kneipe, später ging`s mit dem Taxi weiter.

Leicht angeschikkert kamen wir am frühen Abend dann auch zu unserer Stamm-Billard-Pinte.

Unvergleichliche Bedienungen, klasse Ambiente, kühlstes Fassbier, coole Mucke und der Tisch ist auch einigermassen gerade.

An die Billardwartetafel geschrieben, bisschen ablästern über die Billard-„Künste“ unserer eventuellen Gegner und ein oder zwei Bierchen halfen uns über die Wartezeit hinweg.

Endlich! Mit der uns üblichen Schlagseite gingen Fiete oder Hub (trotz ausführlicher Diskussionen lässt sich das nicht mehr feststellen) an den Tisch, um den Gewinner vom letzten Spiel (und Grossmaul) vom Tisch zu fegen.

Ich darf hinzufügen, dass das, was wir Billard nennen,  von den anderen Anwesenden (zum Teil auch Freunde) meistens, und meistens auch zu Recht, verächtlich als „deutsches Kugelstossen oder Grossraum-Mikado“ abgetan wird. Nicht das sie besser währen, aber sie meinen, sie könnten uns mit diesem Dumm-Gelaber irritieren, bevor sie selber an den Tisch müssen. Barbies!

Egal! Irgendwann stand ich dann mit Fiete am Tisch. Meine angeheuerte Anhängerschaft unterstützte mich nach Kräften, was Fiete nur mit der Aussage: „ Die sollen mal lieber auf ihre Inkontinenz achten“ quittierte. Ich gewann. (Naja, HAHA, ich will ja nicht angeben, aber...naja, ich bin halt gut.)

Gegen Hub verlor ich nur deshalb, weil ich meist versuchte, mich an die junge, hübsche und verdammt intelligente Bedienung ranzumachen, was Hub wiederum zu dem Seitenhieb: „Die Schöne steht nicht auf alte versoffene Säcke“ trieb. Mit mir spricht sie immerhin! Was soll`s.

Überraschender Weise wurde die Spiele von Bier zu Bier besser. Oder unsere Gelassenheit nahm zu. (Was ist da deine Erfahrung?)

 

9.8.09 12:25


Kreuzfahrt

Heisst ja immer, eine Kreuzfahrt die ist lustig. Und das hab` ich mit meiner Schmucken mal ausprobiert.

Zehn Tage mal ausspannen, den Stress hinter sich lassen. Verwöhnen lassen und so`n Kram.

Da kam das Angebot meiner Reederei, für die ich mich mal als Steptänzer abgeschindert habe, ganz recht.

Eine Woche für lau in der Karibik rumschippern, ein paar Eingeborene auf den Inseln fotografieren , mit dem Käpten über längst vergangene Zeit plauschen und einfach nur abhängen.

Ja, das Leben ist gut zu Karl!

Aber erst mal hinkommen. Gerade jetzt, wo die Flieger reihenweise Kamikaze machen. Da soll ja `n Schluck Alkohol beruhigend wirken.

Wir also dicht wie die Amtmänner zum Flughafen. Weil die Parkplatzkosten so hoch sind, haben wir uns fahren lassen. Meine Schmucke war echt zu. Naja, ich natürlich nicht. Ich bin ein Mann. Ich kann immer Autofahren. Egal jetzt!

Wir also von Berlin nach Frankfurt und als ich wieder aufwachte waren wir schon in Miami.

Eine halbe Std. später als gedacht. Vielleicht mussten wir noch tanken. Keine Ahnung! Aber egal – war ja gratis.

Wir mit dem Taxi für`n Zwanni zum Hotel(Sind ein Tag früher gekommen. Miami beach ist einfach der Hammer).

Die weiteren Impressionen erzähl ich dir später. Hab` jetzt Wochenen

6.8.09 17:54


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung